Köche sind medial die neuen Popstars, aber immer weniger Menschen wollen am Herd arbeiten. Wie geht das zusammen?

…lautet eine von vielen, spannenden Fragen, die Anja Wasserbäch von Mahlzeit.city mit Rach, dem Restaurant-Tester, im Interview besprochen hat. Dabei ging es viel um Zahlen, Unternehmerisches Denken, Selbstausbeutung und eine etwas skurrile Beschimpfung der Jugend, die nach Meinung des berühmten Restaurant-Testers weniger arbeiten und mehr leben wollen. Meiner Meinung nach spricht das ja eher für die Jugend, aber gut. Trotzdem ist der Text sehr lesenswert, weil er eine grundsätzliche Krise der Gastronomie beschreibt, von der man nicht nur des öfteren hört, sondern die auch konkrete Auswirkungen hat.

Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern halb eins. Diese Situation lässt sich ad hoc nicht drehen. Wir brauchen mindestens die nächsten zehn Jahre, um das unternehmerische Denken zu ändern. Wir haben ein Überangebot an Gastronomie – jeder möchte zu jeder Tages- und Nachtzeit essen gehen und das für wenig Geld. Wie bitte soll das funktionieren?

(Foto: by Djim Loic on Unsplash)

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